Unser Flurumritt 2009
Unser Flurumritt 2009
Das Festwochenende im Jahr 2009 dauerte 5 Tage.
- Am Donnerstag der Umzug der örtlichen Vereine und die Vorstellung des neuen Heimatbuches.
- Am Freitag das Aufstellen der Birke und die Rocknacht.
- Am Samstag der bunte Abend im Festzelt,
- Am Sonntag der große Festtag mit Umritt, Versammlung der Feldgeschworenen und der Markt im Ortskern.
- Am Montag schloss der Bauerntag ein langes Wochenende ab.
- Traditionell wurde das Fest von den Trachten- und Volkstanzgruppen umrahmt.
Donnerstag - Umzug und Festabend im Zelt
Donnerstag - Umzug und Festabend im Zelt
Ein Umzug aller örtlichen Verein eröffnete den Flurumritt 2009.
Anschließend war der Festauftakt im Zelt mit der Blaskapelle Dittenheim.
- Vorstellung des neuen Heimatbuches
- Volkstanzeinlagen der Kinder- und Erwachsenengruppe
- Gesangseinlagen "Pfofelder Lied"
- Bürgerkönigehrung der SG Pfofeld
- Fahnenweihe der neuen Standarten
Freitag - Aufstellen der Birke am Festplatz
Freitag - Aufstellen der Birke am Festplatz
Traditionell wird am Flurumritt eine große Birke auf dem Festplatz aufgestellt. Darum herum stehen 12 kleine Birken als Symbole für die Jahre zwischen den Flurumritten.
Die große Birke wurde im Jahr 2009 am Freitag früh aus dem Wald Richtung Gundelshalm geholt und mit einem Pferdefuhrwerk nach Pfofeld gefahren. Zahlreiche Zuschauer säumten den Weg im Dorf und die Helfer wurden gut versorgt mit Getränken und Essen.
Freitagnachmittag ging es dann ans Aufstellen der Birke. Dies geschah mit Hilfe von "Schwalben". Es dauerte ca. 20 Minuten und die Birke stand sicher in der Mitte des Festplatzes.
Sonntag - Weckruf, Umzug zur Kirche, Gottesdienst
Sonntag - Weckruf, Umzug zur Kirche, Gottesdienst
Um 6:00 Uhr weckte der Posaunenchor alle Einwohner am Sonntag mit einem Umzug um das Dorf.
Um 9:00 Uhr war ein Umzug vom Dorfplatz ins Festzelt mit allen Besuchern und den Feldgeschworenen der Vereinigung Gunzenhausen-Heidenheim
Um 9:15 Uhr Beginn des Gottesdienstes den Pfarrerin Brigitte Rothgängel hielt. Der Kirchen- und Posaunenchor umrahmte den Gottesdienst feierlich.
Sonntag - Sammeln der Reiter
Sonntag - Sammeln der Reiter
Nach dem Gottesdienst erhielten der älteste Junggeselle - Helmut Haußner - und der jüngste Ehemann - Bernhard Hindel - ihre Standarten für den Umritt. Ilona Müller und Sandra Rottenberger in fränkischer Tracht überreichten sie am Haus des Bürgermeisters Willi Renner. Anschließend ritten die Feldgeschworenen und der Bürgermeister zum Pfarrhaus und holten Pfarrerin Brigitte Rothgängel ab. Sie war die erste Frau, die am Flurumritt Kraft ihres Amtes mitreiten durfte. Bis heute sind nur Männer als Reiter zugelassen.
Ab 11:00 Uhr gab die Blaskapelle Dittenheim ein Standkonzert auf dem Festplatz in der Ortsmitte
Ab 11:15 Uhr versammelten sich dort die Reiter für den Ausritt. Vor dem Ausritt war eine kleine Andacht von Pfarrerin Brigitte Rothgängel. Grußworte von Bürgermeister Willi Renner und von Landrat Franz Xaver Uhl schlossen sich an. Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder konnte als Schirmherr gewonnen werden und sprach ebenfalls ein Grußwort.
Pünktlich um 12:00 Uhr erfolgte nach dem Choral "Lobe den Herren" der Ausritt unter Glockengeläut.
Sonntag - der Flurumritt
Sonntag - der Flurumritt
85 Reiter umrundeten ab 12:00 Uhr die Flurgrenzen von Pfofeld. An der Spitze die Feldgeschworenen aus Pfofeld - Reinhold Goppelt, Friedrich Rottenberger, Michael Buchholzer, Thomas Müller - der Bürgermeister Willi Renner und Pfarrerin Brigitte Rothgängel. Anschließend folgten die verheirateten Männer mit ihrem Standartenträger Bernhard Hindel und die Junggesellen (gut erkennbar an den geschmückten Hüten) mit dem Standartenträger Helmut Haußner.
Der Zug verließ den Ort Richtung Dornhausen. Die Reiter bogen auf den Flurweg nach Oberasbach ab und ritten durch Gundelshalm und durch den Wald Richtung Rehenbühl. Hier bogen sie nach Süden zur Grillhütte ab. Dort war eine längere Pause mit Verpflegung. Die Jagdhornbläser spielten auf.
Anschließend zogen die Reiter Richtung Rittern weiter. Von hier ging es zur Grenze bei Theilenhofen. Am Wasserhaus bogen die Reiter Richtung Römerbad ab. Sie umrundeten das Tassenherd und ritten oberhalb der Kappl zurück nach Pfofeld.
Sonntag - "Unser Dorf im Wandel der Zeit"
Sonntag - "Unser Dorf im Wandel der Zeit"
Unter dem Motto "Unser Dorf im Wandel der Zeit - Dörfliches Leben, Handwerk und Fuhrpark" fand während des Ausrittes eine Ausstellung mit Darbietungen, kulinarischen Genüssen aus der guten alten Zeit und Musikgruppen statt. Elke Kolb aus Pfofeld organisierte einen gelungenen Rückblick auf das frühere Leben in unserem Dorf.
Viele Gruppen zeigten das Dreschen, das Wäsche waschen, Kraut stampfen, dengeln, mangeln, Seile drehen u.v.m. Dazu gab es Kaffee und Kuchen im Ortskern verteilt. Der Festwirt und die Gastwirtschaft Kleemann boten Mittagstisch an.
Sonntag - Einzug der Reiter und Volkstanzen
Sonntag - Einzug der Reiter und Volkstanzen
Am frühen Nachmittag kamen die Reiter zurück nach Pfofeld. Sie wurden am Ortseingang bei der Raiffeisenbank von den Trachtengruppen und der Blaskapelle Dittenheim erwartet und anschließend zogen alle durch das Dorf zum Festplatz in der Ortsmitte.
Hier hielten Bürgermeister Willi Renner und Pfarrerin Brigitte Rothgängel Dankansprachen. Nach dem gemeinsamen Choral "Nun danket alle Gott" zogen alle zum Festplatz in der Römerstraße und ließen den Festtag mit Volkstänzen und Ansprachen ausklingen.
Die Band "Revival" sorgte abends noch für Stimmung im Festzelt.
Montag - Ausstellung "Verbraucher trifft Landwirtschaft"
Montag - Ausstellung "Verbraucher trifft Landwirtschaft"
Die Land- und Fortwirtschaft stellte sich am Montag mit einer Ausstellung vor. Es konnten Fahrzeuge und Erzeugnisse besichtigt und ausprobiert werden.
Ab 20:00 Uhr lud der Bayerische Bauernverband zum Festabend ins Zelt ein. Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Frau Ilse Aigner, war zu Gast und hielt eine Ansprache zum Thema: Ernährung & Energie & Umwelt & Dienstleistung - Wir machen es möglich! Das Pfofelder Blechla und die Volkstanzgruppe Pfofeld umrahmte den Abend.






























































































































































































